Förderkreis Blinden-Zentrum Tibet / Braille Ohne Grenzen e.V.
Förderkreis Blinden-Zentrum Tibet / Braille Ohne Grenzen e.V.

Projekte der Participants Kerala

Im Dezember 2009 wurde der erste Jahrgang in Kerala feierlich verabschiedet.
Die Teilnehmer haben viele Projekte entwickelt, wobei heute bereits zahlreiche in verschiedenen Ländern von den Absolventen umgesetzt wurden, z.B.:

Gehe zu:
Participants 2010--> |Participants 2011--> |Participants 2012--> |Participants 2013--> |Participants 2014-->
 

Participants 2009
 

Ghana
Eric Ofori (geb. 1960) stammt aus Ghana und hat die "New Horizon Foundation of the Blind (NHFB)" gegründet; eine Schule, in der Kinder zwischen 4 und 12 Jahren in Braille-Schrift, Mobilitäts- und Orientierungstechniken, Englisch und Computertechnologie, Mathematik und anderen Wissenschaften ausgebildet werden.
In Ghana leben ca. 8.500 blinde Kinder, die keinerlei Schulausbildung und Lebenshilfen erhalten. In ganz Ghana gibt es bisher nur zwei Schulen für Blinde.


 

Eric Ofori

Kenia
Jane Waithera (geb. 1987) stammt aus Kenia und ist Albino. Sie hat sich durch ihre eigene Geschichte mit dem Thema Albinismus in Kenia auseinandergesetzt. In Kenia gibt es ca. 10.000 Albinos. Menschen mit der vererbbaren Pigmentstörung leiden in Afrika besonders: Gesundheitlich, da sie meist ungeschützt intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, was das Hautkrebsrisiko drastisch erhöht. Auch sehen viele schlecht und verlieren dadurch den Anschluss in der Schule. Für Brillen haben die meisten Eltern kein Geld oder kein Verständnis. Gesellschaftlich sind Menschen mit Albinismus Vorurteilen und Diskriminierungen ausgesetzt, deren Konsequenzen oft verheerend sind: In Ostafrika gehört dazu inzwischen auch Mord.
Jane gründet das "Newlight Resource Centre", das sich um Aufklärung über Albinismus bemüht, um dem Aberglauben und den Vorbehalten entgegenzutreten. Sie kämpft für Gleichberechtigung in der Gesellschaft und für die Entwicklung einer Gesundheitsvorsorge für Albinos.
 

Jane Waithera

Nepal
Khom Raj Sharma (geb. 1983) ist Nepalese und gründete das "Inclusion Empowerment Center Nepal (IECN)". In diesem Center erlernen blinde Jugendliche Computertechniken und Englisch, um ihnen so bessere Ausbildungsmöglichkeiten bis hin zum Universitätsabschluss zu ermöglichen. Bereits 2008 baute Khom die erste digitale Hörbuchbücherei für Blinde in Nepal auf.
Sein Betätigungsfeld hat sich erweitert und beinhaltet neben einem Cyber-Internet-Cafe die Initiative MOVE Nepal-Global, die ehrenamtliche Mitarbeiter für Nepal gewinnt sowie Schulausbildung für Lehrer und Schüler im Bereich Blinde und Sehbehinderte anbietet, die von der dortigen Regierung getragen und unterstützt wird.

www.iecnepal.org

 

Khom Raj
 

Thailand
Yoshimi Horiuchi (geb. 1983) ist Japanerin und ist sehr erfolgreich mit ihrem Projekt "Always Reading Caravan (ARC)". Mit ihrem neu  erworbenen Buchmobil hat sie eine größere Reichweite und kann jetzt auch die Stammesgemeinschaften im hügeligen Nordthailand erreichen. Dort leben viele Kinder, die einen großen Bedarf an Lernmaterialien und Büchern haben.

www.alwaysreadingcaravan.org

 

Yoshimi Horiuchi
 

Tibet
Kyila (geb. 1985) ist eine der ersten Schüler der Blindenschule in Lhasa/Tibet, die 1998 von Braille Withot Bordes gegründet wurde.
Sie lebt nun in Shigatse, auf der Farm von Braille Without Borders und errichtet dort "Kiki´s Kindergarten". Es ist ein integrativer Kindergarten für sehende und blinde Kinder.
Kyila hat die ersten 13 Kinder in den Kindergarten aufgenommen.

Kyila

 

Teilnehmer des ersten Ausbildungsjahres 2009
Teilnehmer des ersten Ausbildungsjahres 2009


Participants 2010

Δ

Kenia
Monicah Wanjiru Kaguithia (geb 1977) ist sehend und tritt für die Rechte von Frauen ein. In Kenia erfahren Frauen und Mädchen häufig Gewalt und Diskriminierung. Beschneidungen sind nach vor an der Tagesordnung. Monicah wird mit ihrer Organisation PHOENIX durch Aufklärungskampagnen für die Rechte von Frauen und Mädchen kämpfen.

Monicah Wanjiru Kaguithia
 

Nepal
Chhitup Dorji Lama (geb. 1984) ist sehbehindert und hat die Organisation HEAD gegründet. HEAD hat in der ländlichen Region Humla – gelegen an der nepalesischen Grenze zu Tibet – zunächst eine mobile Blindenschule aufgebaut. 2012 hat Chhitup ein Internat eröffnet. Dort wohnen behinderte Kinder kostenlos und werden unterrichtet, damit sie in Regelschulen integriert werden können. Inzwischen sind noch zwei weitere Aktionsfelder hinzugekommen: in seinem HEAD Skill Development Center werden Workshops, Seminare und Lehrgänge nicht nur für behinderte Menschen angeboten, sondern z.B. werden auch Frauen in Schneiderei und Stricken ausgebildet. Daneben hat er eine Internetplattform ins Leben gerufen: Disability Information Advisory Services. Hier finden Betroffene Hilfen, Ratschläge, Adressen und die Möglichkeit des Austausches.

www.headnepal.org

 

Chhitup Dorji Lama
 

Sierra Leone/Liberia
Kaprie Kanu (geb. 1985) aus Sierra Leone ist sehend und hat seine Kindheit in einem Land verbracht, in dem 10 Jahre ein brutaler Bürgerkrieg herrschte. Gemeinsam mit Sahr Yilla (Absolvent 2009) aus Liberia gründeten die Organisation CISTA (Inclusive Skills Training Academy). Sie fördern Jugendliche mit Behinderungen, besonders Blinde und Sehgeschädigte. Die Menschen in Liberia durchlebten in den letzten Jahren durch die Ebola- Epidemie große Krisen. Doch Kaprie und Sahr setzten ihre Aktivitäten zur Integration von Behinderten weiter fort.

www.cie-lib.org

 

 

Kaprie Kanu  Sahr Yillia
 

Kenia
Judith Muloyo Jandi (geb. 1976) ist sehbehindert und Albino. Albinos fürchten in Afrika nicht nur die Sonne, sondern werden verfolgt, diskriminiert und getötet. Seit mehreren Jahren gelten Körperteile von Albinos als Glücksbringer und werden von vielen Medizinmännern nachgefragt. Judith wird ein Center aufbauen – Siogope Resource Centre -, in dem Albinos unterstützt werden. Durch Ausbildung, Stärkung des Selbstvertrauens und Selbstverteidigungstraining will sie erreichen, dass Albinos ein normales Leben führen können.

Judith Jandi
 

Tibet/China
Nyima Wangdu (geb. 1986), erblindete mit 4 Monaten. Er kam mit 13 Jahren aus einem kleinen Dorf nach Lhasa und entdeckte 2 Jahre später die Blindenschule von Braille Without Borders.
So erhielt er mit 15 Jahren seine erste Schulbildung, lernte Braille, Englisch, Chinesisch, Computertechniken und lernte die Orientierung als Blinder. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen, erhielt er ein Stipendium und konnte in England 18 Monate seine
Englischkenntnisse erweitern.
Nach seiner Ausbildung in Indien wurde ihm und Gyendsen (ehemaliger Schüler in Lhasa, kanthari-Absolvent 2009) die Leitung der Blindenschule in Lhasa übertragen.

Nyima Wangdu


Participants 2011

Δ

Indien
K.R. Raja (geb. 1985) lebt im Bundesstaat Tamil Nadu Indiens.
Er hat mit seiner Organisation "Global Network fo  Equality" ein Heim für vernachlässigte Kinder von Gefängnisinsassen eingerichtet.
In ganz Indien gab es im Jahr 2009 -374-  Gefängnisse. Durchschnittlich lebten dort 377.000 Häftlinge.
Allein in Tamil Nadu gibt es 134 Gefängnisse mit 14.350 Inhaftierten. Allerdings lässt er auch die Täter nicht im Stich und versucht durch Zusammenführung von Kindern und Vätern, ihnen das Gefühl der gegenseitigen Achtung zu vermitteln. Raja wurde 2016 für seine erfolgreiche Arbeit mit dem Cavinkare Ability Award ausgezeichnet.

www.gnequality.org


 


 

Gambia
Alieu Jaiteh (geb. 1984) lebt in Banjul, Gambia, dem kleinsten Flächenstaat in Afrika. Er gründete sein Projekt "Start Now" 2012. Zusammen mit Charles Degold Gomez, ein kanthari-Absolvent von 2014, betreibt er eine vorbereitende Schule für blinde Universitätsanwärter.
In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Erziehung setzt sich "Start Now" dafür ein, dass die Blinden bessere
Bedingungen für die Möglichkeit eines Studiums erhalten.

http://www.startnow-gambia.org

Alieu Jaiteh  Charles Degold Gomez
 

Nigeria
Marcus Edibogi Arcor (geb. 1988) stammt aus Otukpo in Nigeria. Seine Organisation "The Bridge Organisation" wird ein Zentrum gründen, in dem Jugendliche durch kreative Prozesse Selbstvertrauen gewinnen. Sie sind dadurch besser auf die Herausforderungen des Lebens vorbereitet. In Nigeria 158 Millionen Menschen, davon sind 70 % Jugendliche. 70 % der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, das heißt sie haben täglich lediglich 1,25 $ zur Verfügung.
 

Marcus Edibogi Arcor
 

Lettland
Vygandas Raukstas (geb. 1973) stammt aus Vilnius in Lettland. Er wird sich mit seinem Projekt "Runway"um die verbesserte Ausbildung von volljährigen Waisen kümmern. In Lettland leben 3 Millionen Menschen, davon sind ca. 11.000 Waisenkinder oder jugendliche Waisen, die in 106 staatlichen Einrichtungen betreut werden.
 

Vygandas Raukstas
 

Kenia
Nicholas Mwanthi Kimuyu (geb. 1986) kommt aus Machakos in Kenia. Seine Organisation "One Society for All" will eine alternative Schulform für Blinde und benachteiligte Vorschulkinder entwickeln. In Kenia leben 40 Millionen Menschen. Für 15.500 blinde Kinder sind lediglich 3165 Plätze in speziellen Sonderschulen vorhanden.
 

Nicholas Mwanthi Kimuyu
 

Laos
Patarissa Laksana (geb. 1983) aus Songkla in Thailand wird die Organisation "Ready Steady Jump" gründen. In Laos wird sie eine vorbereitende Grundschule für blinde Kinder aufbauen. In Laos, einen der ärmsten Länder Süd-Ost-Asiens leben 6,2 Millionen Menschen. Die Zahl der Blinden und Sehgeschädigten ist nicht bekannt, es gibt für sie lediglich zwei Schulen im ganzen Land.
 

Patarissa Laksana
 

Brasilien
Die deutsche Gymnasiallehrerin Anja Pfaffenzeller hat in einem entlegenen Gebiet in Nord-Brasilien eine vorbereitende Schule für Blinde mit dem Namen "Bats in Action" (Fledermäuse in Aktion) aufgebaut.
Ziel ist es den Kindern und Jugendlichen durch die Vermittlung von Fertigkeiten und Unterricht, den Besuch an den Regelschulen zu ermöglichen. Daneben klärt sie Eltern über die Möglichkeiten ihrer blinden Kinder im Alltag auf.

www.same-but-different.net

 

Anja Pfaffenzeller


Participants 2012

Δ

Ghana
Jacqueline Dorlecu (geb. 1979) hat in Ghana als Lehrerin mit blinden Schülern gearbeitet und hautnah erfahren, wie schwer es für blinde Menschen in Ghana ist, eine gute Ausbildung zu erhalten. Sie wird in ihrem Projekt "Blind Sparks Ghana" eine Vorschule für blinde Kinder gründen und Hilfsmittel für Blinde wie Braillebücher und den weißen Stock bereitstellen. Ihr Ziel ist die Integration Blinder in das Regelschulsystem. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit den speziellen Bedürfnissen und Anforderungen, die für Blinde in ländlichen Gegenden bestehen.

www.bindsparksghana.org 

Jacqueline Dorlecu
 

Nigeria
Alaba Lawrence Afere (geb. 1983) ist Farmer und Jugendpastor. Er hat in Nigeria bereits eine Farm "Springboard" gegründet, auf der er arbeitslosen Jugendlichen eine Perspektive gibt. Dort lernen sie alles über ökologischen Landbau und werden zudem auch betriebswirtschaftlich ausgebildet. Sein Ziel ist ein Land, in dem junge Menschen ihre Träume verwirklichen können – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.

Alaba Lawrence
 

Nepal
Sristi (geb. 1991) erblindete im Alter von 15 Jahren. Sie plant die Schaffung der Einrichtung "Embrace Life Centre" für behinderte alte Menschen und Waisenkinder, in dem die Waisen und die alten Menschen gemeinsam leben, arbeiten, füreinander sorgen und sich somit neue Familienstrukturen entwickeln können.

Sristi
 

Indien
Manglu Sreedhar (geb. 1987) stammt aus einem sehr alten Volksstamm im Norden Keralas. In ihrer Stammesgemeinschaft werden viele Kinder aufgrund von Sprachproblemen und ihrer kulturellen Andersartigkeit aus den Regelschulen ausgeschlossen. Daher wird Manglu eine alternative Schule gründen, in der die Kinder praxisnah lernen und entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen gefördert werden. Die Kinder sollen auch die offizielle indische Sprache Keralas "Malayalam" lernen, um so die Möglichkeit zu erhalten, sich in das reguläre Schulsystems zu integrieren.

Manglu Sreedhar
 

Uganda
Ojok Simon (geb. 1981) ist sehbehindert und sichert sich in den letzten 10 Jahren seinen Lebensunterhalt durch Bienenzucht. Ojok wird in seinem Projekt "HIVE Uganda Limited" blinde Menschen in die Imkerei einführen, ihnen zeigen wie Honig und andere Bienenprodukte hergestellt und vertrieben werden. Somit erschließt sich den blinden und sehbehinderten Menschen in Uganda eine neue Möglichkeit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Ojok Simon
 

Indien
Battihun Mary Khongmawloh (geb. 1981) hat in ihrer Jugend erfahren, dass Familienstrukturen in Dörfern durch Armut und Alkoholismus zerstört werden. Mary wird die Gemeinschaft „The Golden Bridge“ ins Leben rufen, in der Menschen aus zerbrochenen Familien und anderen benachteiligten Gruppen zusammen leben. Dort haben sie die Möglichkeit eigene Fähigkeiten und Ideen für ihr Leben zu entwickeln und umzusetzen. Mary wird sie dabei unterstützen und leiten.

Battihun Mary
 

Nigeria
Olutayo Ajayi (geb. 1984) lebte lange als Straßenkind in Lagos. Er hat am eigenen Leib die Diskriminierung, Ablehnung und Aussichtslosigkeit von Straßenkindern erfahren. Olutayo wird mit der „HIVE Initiative“ diese Kinder aufnehmen, ihnen Lesen und Schreiben lehren, ihnen Fähigkeiten vermitteln, durch die sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Neben Farmarbeit, Bienenzucht - in Zusammenarbeit mit Ojok in Uganda - wird er ihnen auch wirtschaftliche Kenntnisse vermitteln. Olutayos Ziel ist in diesem Jahr 25 Kinder medizinisch zu versorgen und zu betreuen.

Olutayo Ajayi
 

Indien
Der Diplompsychologe Karthikeyan hat im Bundesstaat Tamil Nadu ein Selbstversorgerdorf "Sristi Village" mit ökologischem Landbau und die erste landwirtschaftliche Akademie für Menschen mit geistiger Behinderung aufgebaut. Hier leben und arbeiten behinderte und nicht-behinderte Menschen Seite an Seite.

www.sristivillage.org

Karthikeyan

Δ



Participants 2013
 
Polen
Tomasz Kozakiewicz baut in seinem Projekt kanthari+ ein Netzwerk der ehemaligen kanthari-Absolventen auf. Er besucht die Projekte vor Ort, dokumentiert den Fortschritt anhand von Videos und ermöglicht den Austausch und die Lösung von Problemen in den Projekten via Webseite und sozialer Medien.

www.kanthariplus.org

Tomasz Kozakiewicz
 

Nigeria
In dem Projekt von Olutosin Oladosu "Turn Trash into Treasure" stellen Frauen, die Gewalt erfahren haben und wie "Müll" behandelt wurden, aus Abfall wertvolle und wunderschöne Gegenstände her. Durch diese Arbeit und Auseinandersetzung mit ihrem Leben erlangen die Frauen Selbstwertgefühl und tragen zum Lebensunterhalt ihrer Familien bei.

Olutosin Oladosu
 

Kenia
Stephen Ojungo nimmt sich in seinem "Hope Restoration Centre" AIDS-Waisen an. Die Kinder erleben neben dem Verlust der Eltern die Stigmatisierung der Gesellschaft. Stephen und seine Frau Rosemary geben den Kindern sowohl psychologische wie auch soziale Unterstützung.

www.hope-restoration.org

Stephen Ojungo
 

Uganda
Harriet Kamashanyu nennt ihr Projekt "Rhythm of Life". Aufgewachsen in der Nachbarschaft von Ugandas größtem Rotlichtmilieu kennt sie das Leben und die Nöte der Prostituierten. In ihrem Projekt kümmert sie sich um HIV infizierte Prostituierte. Sie sorgt sich um gesundheitliche Belange, zeigt den Frauen berufliche Alternativen und versucht zu verhindern, dass deren Töchter in die Fußstapfen der Mütter treten.

www.rhythmoflifeuganda.org

 

Harriet Kamashanyu
 

Liberia
Thomas Sarko gibt in seinem Eureka Literary Cafe in der Hauptstadt Monrovia Jugendlichen einen neuen Zugang zu gewaltfreiem Umgang. Durch den jahrelangen Bürgerkrieg sind die Jugendlichen von klein auf mit Gewalt konfrontiert. Durch die gemeinsame Arbeit erlernen sie andere Formen der Konfliktbewältigung.
 

Thomas Sarko
 

Indien
"Jyothirgamaya" heißt die mobile Blindenschule von Tiffany Brar in Kerala. Tiffany unterrichtet Kinder und auch Erwachsene in Fertigkeiten, die Blinden ein selbstständiges Leben ermöglichen. Sie lehrt Braille, Englisch, Mathematik, Umgang mit Computern, aber auch Bewegen mit dem weißen Stock, Körperhygiene u.Ä.

www.jyothirgamayaindia.org

Tiffany Brar

Δ



Participants 2014
 
Ghana
Nana Adjoa startete ihr Projekt "Guzakuza" (Swaheli für "Wachstum zum Leben") mit dem Ziel junge Frauen für die Landwirtschaft zu gewinnen. Sie möchte die Haltung und Denkweise dieser Frauen dahingehend verändern, dass sie Landwirtschaft als realisierbare, lukrative Berufsmöglichkeiten erachten. Obwohl Ghana ein Land mit fruchtbarem Boden und vorteilhaften Klimabedingungen ist, müssen Agrarprodukte aus anderen Ländern importiert werden.

www.guzakuza.org

 

Nana Adjoa
 

Nepal
Sarita Lamichhane gründete ihre Organisation "Prayatna" in Lalitpur, nahe Kathmandu. In ihren psychosozialen Trainingseinheiten lernen behinderte Menschen, meist Studenten mit ihren Eltern, alles Notwendige zur Persönlichkeitsentwicklung. Auf Grund des verheerenden Erdbebens in Nepal im April und Mai 2015 hat Sarita ihr Trainingsprogramm für Blinde gleich angepasst und ein wichtiges Element "Was tun im Falle eines Erdbebens" hinzugefügt.

 

Sarita Lamichhane
 

Nigeria
Nelson Apochi Owoicho weiß, dass Bildung der Schlüssel zur Autonomie und Selbstbestimmung eines jeden einzelnen Menschen ist. Deshalb hat er die Organisation "Education for Change" gegründet. Ziel ist es, jedem Kind in allen Gebieten Nigerias Zugang
zu qualitativer Bildung und schulischen Ressourcen zu verschaffen, unabhängig von deren sozialwirtschaftlichen Verhältnissen.

 

Nelson Apochi Owoicho
 

Simbabwe
Tapiwa Gwenlisa Marange ist eine Botschafterin gegen Intoleranz. Ihre Organisation "Alive Albinism Initiative" unterstützt Menschen mit Albinismus. In Zusammenarbeit mit Schulen versucht Gwen über Albinismus aufzuklären und der Stigmatisierung entgegenzuwirken.

Tapiwa Gwenlisa Marange

   

Δ


So können Sie uns unterstützen --> Klicken Sie hier!  

<- vorher

 


© Förderkreis Blinden-Zentrum Tibet - Braille Ohne Grenzen 2005 - 2011